Höhenflug der Weltbörsen: Droht ein böses Erwachen?

Frankfurt/Main (dpa) - An den Börsen rund um den Globus herrscht Partystimmung: Die ultralockere Geldpolitik der großen Notenbanken treibt Dax & Co. seit Jahresbeginn von einem Rekord zum nächsten. Wasser in den Wein goss zuletzt allerdings der bekannte US-Investor Carl Icahn: Er zeigte sich angesichts des erreichten Kursniveaus vorsichtig. Droht demnächst ein Kurssturz oder gar ein Börsencrash?

Die Zahlen sind eindrucksvoll: Rund 1500 Punkte gewann der Dax seit Jahresanfang hinzu, erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte knackte der deutsche Leitindex die Marke von 9000 Punkten. An der Wall Street nahm der Dow Jones die Hürde von 16 000 Zählern.

Viele Beobachter sind zuversichtlich, dass die gute Stimmung anhält, solange die Geldschwemme der Notenbanken weitergeht. „Die Situation dürfte sich erst ändern, wenn die US-Notenbank den Hebel umlegt und mit dem schrittweisen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik beginnt“, sagt Fidel Helmer, Leiter des Wertpapierhandels der Privatbank Hauck & Aufhäuser.

Ein Ende des Billiggeldes in den USA und Europa zeichnet sich derzeit allerdings nicht ab. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, bekräftigte nach der jüngsten Zinssenkung das Billiggeld-Versprechen der Notenbank: Der EZB-Rat gehe davon aus, dass die Zinsen im Euroraum für einen längeren Zeitraum auf dem aktuellen Niveau oder darunter liegen werden.

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Irische Bankanleihen kehren an die Märkte zurück

Dublin/London (dpa) - Erstmals seit dem Platzen der Immobilienblase 2009 haben irische Banken am Mittwoch wieder Anleihen an die Finanzmärkte gebracht. Das teilte das Finanzministerium in Dublin am Abend nach Börsenschluss mit. Die Bankengruppe Allied Irish Banks platzierte erfolgreich eine Anleihe über 500 Millionen Euro. Die Bausparkasse Permanent TSB brachte ein hypothekenbesichertes Papier in gleicher Höhe an den Markt. Beide Anleihen waren nach Angaben des Ministeriums deutlich überzeichnet.

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Afren optimistisch mit Blick auf Ölprojekte vor der Küste Nigerias

Der auf Afrika ausgerichtete Ölexplorer Afren (WKN A0D9AZ), erreichte zum Ende der Vorwoche zwischenzeitlich ein Zweijahreshoch, nachdem das Unternehmen die Schätzung zum Umfang eines bereits großen Ölfunds vor der Küste Nigerias gehoben hatte. Wie Afren mitteilte, dürfte das Ogo-Projekt 774 Mio. Barrel Öläquivalent an förderbaren Ressourcen enthalten. Bislang war das Unternehmen von 202 Mio. BoE ausgegangen. Darauf legte die Afren-Aktie um bis zu 12% auf 1,67 britische Pfund zu. Das ist das höchste Intraday-Niveau seit Juli 2011. Aktuell notiert das Papier immer noch knapp 10% höher.

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