Deutsche Regierung verteidigt Waffenexporte nach Saudi-Arabien

Im vergangenen Jahr wurden so wenig deutsche Rüstungsgüter exportiert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Für Aufregung sorgt aber, dass der Hauptabnehmer Saudi-Arabien war. Die Opposition findet das skandalös. Die Bundesregierung sieht kein Problem.

   Berlin (dpa) – Die deutsche Bundesregierung hat die milliardenschweren Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verteidigt.

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Inflation in den USA weiter auf dem Rückzug

Washington (dpa) - In den USA ist die Inflationsrate nochmals gesunken. Aufs Jahr gerechnet lag der Auftrieb der Verbraucherpreise im Oktober nur noch bei 1,0 Prozent, teilte das Arbeitsministerium in Washington am Mittwoch mit. Im Vormonat hatte die Jahresrate noch 1,2 Prozent betragen. Die Inflation ist damit bereits den dritten Monat in Folge auf dem Rückzug. Im Juli hatte sie noch bei 2,0 Prozent gelegen.

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Klima-Risiko-Index – Ein Warnsignal für den Planeten

Wetterextreme bringen immer öfter, immer stärker Tod und Zerstörung - in diesen Tagen auf den Philippinen. Die Organisation Germanwatch hat nun den aktuellen Klima-Risiko-Index vorgestellt.

Warschau (dpa) – Taifune und Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen – Wetterextreme unter dem Einfluss von Klimaveränderungen haben auch im vergangenen Jahr Tausende Menschenleben gekostet und schier unvorstellbare Schäden verursacht. Wie die Organisation Germanwatch am Dienstag bei der Vorstellung ihres weltweiten Klima-Risiko-Indexes mitteilte, starben seit 1993 mehr als 530 000 Menschen bei über 15 000 extremen Wetterereignissen. Die materiellen Verluste liegen dem Bericht zufolge bei 2,5 Billionen Dollar.

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„Bangladesh Memorandum“ für bessere Arbeitsbedingungen

Die katastrophalen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie von Bangladesch haben internationale Investoren auf den Plan gerufen. Am 24. April war in der Nähe der Hauptstadt Dhaka ein Fabrikdach eingestürzt. Mehr als 1100 Menschen starben. Diesem Unglück folgte ein weltweiter Aufschrei der Empörung. Bangladesch steht stellvertretend für viele Länder der Dritten Welt, die „billige“ menschliche Arbeitskraft beanspruchen, nicht jedoch für humane und menschenrechtskonforme Arbeitsbedingungen gerade stehen. Jetzt sind Investoren nicht mehr gewillt hier tatenlos zuzusehen und beginnen, Druck auf Unternehmen wie H&M, C&A, Aldi, Lidl, Kik, Otto, Inditex oder Esprit auszuüben.

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