Sklaverei in der Luxuswelt - Arbeitsmigranten oft rechtlos am Golf

Während die einen im Luxus leben, fristen die anderen ihr Dasein de facto als Leibeigene. In den Golfstaaten haben Billigarbeiter noch immer kaum Rechte. Menschenrechtler schlagen Alarm.

Istanbul/Riad (dpa) - In Sachen Geld sind die Golfstaaten in der Regel nicht gerade kleinlich. In Dubai fährt die Polizei Lamborghini, in Katar investiert die Tochter des früheren Emirs Milliarden in die Kunst. Saudi-Arabien wiederum gönnt sich eine neue Luxus-U-Bahn, deren Bahnhofswände mit Gold bekleidet sein sollen. Für die ausländischen Arbeitskräfte aus Billiglohnländern fällt von dem Luxus jedoch nichts ab. Ein Bericht von Amnesty International beklagte wieder ein «alarmierendes Ausmaß an Ausbeutung bis hin zu Zwangsarbeit» in Katar, dem Gastgeberland der Fußball-WM 2022.

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